Beim Freiburg Marathon 2026 war ich wieder mittendrin.
Ich war mit meiner Kamera dort, um festzuhalten, was diese Menschen leisten.
Danke Klaus, Danke Stefanie !
Ich war mit meiner Kamera dort, um festzuhalten, was diese Menschen leisten.
Danke Klaus, Danke Stefanie !
Nicht im Rennen – aber sehr bewegt von dem was ich wieder mal erleben durfte.
Augen, die längst aufgehört haben zu rechnen, wie viele Kilometer noch kommen. Beine, die zitterten und trotzdem nicht stehenbleiben. Hände, die sich ballen – weil alles in die Waagschale gelegt wird, körperlich aber vor allem mental.
Und dann dieser Moment, kurz vor dem Ziel, wo Erschöpfung und Glück zusammen kommen.


Profi-Athleten, Freizeit-Läufer, Menschen die ihren ersten Marathon, Halbmarathon oder 10km AOK Lauf machen.

Menschen die kämpfen, Menschen die weinen, Menschen die lachen – und alle haben eines gemeinsam:
Sie haben sich entschieden, ihre Grenze nicht dort zu akzeptieren, wo sie gerade ist. Sie gehen drüber. Einfach so. Immer weiter.
Ich sehe meine Arbeit als ein Privileg diese Momente festhalten zu dürfen.
Den Schmerz. Die Entschlossenheit. Die Zerbrechlichkeit. Den Triumph.
Den Schmerz. Die Entschlossenheit. Die Zerbrechlichkeit. Den Triumph.

All das, was in einem Gesicht gleichzeitig sichtbar wird, wenn ein Mensch gerade alles gibt.
Gerade in einer Zeit immer größer werdenden Befindlichkeiten und einer Fragmentierung die sich durch unserere Gesellschaft zieht, in einer Welt wo man immer wieder mit dem Gefühl von Ohnmacht konfrontiert ist, tut es unendlich gut zu erleben wie Menschen auf die Strecke gehen und umsetzen was sie sich vorgenommen haben, sie aus ihrer Komfortzone heraustreten, Befindlichkeiten einfach keine Macht mehr über ihre Entscheidung bis zum Ende durchzulaufen haben, über ihre Grenzen gehen, wo die Welt um dich herum zu verschwimmen scheint und nur noch der Takt der Schritte bleibt.


Hier wird sichtbar, woraus Menschen gemacht sind.
Nicht Perfektion, sondern Mut— der Mut, weiterzugehen, auch wenn die Beine schreien.

Es ist eine große Gemeinschaft von 13.000 Menschen, die unabhängig von der Streckenlänge ein gemeinsames Ziel haben.
Du läufst los und dann gibt es nur noch den Moment.


So ähnlich geht es mir auch. Wenn ich fotografiere bin ich ganz im Moment, bin ich zu 100% im hier und jetzt, das ist es was mir die Fotografie schenkt.






Ich mag diese Fotos so sehr weil sie Zeugnisse der Leidenschaft, des Durchhaltewillens und der unbändigen Bereitschaft sind, alles zu geben.
Meine Bilder können das nicht vollständig einfangen – aber ich habe es versucht. Mit allem, was ich habe.
So wie ihr.
